Gastrointestinale Diagnostik

Bildgebung der Bauchorgane inkl. des Magen-Darm-Trakts

Diagnose. Behandlung. Vorbeugung.

Im Rahmen der gastrointestinalen Diagnostik spielen die radiologischen Verfahren eine große Rolle und sind häufig mitentscheidend für die Diagnosefindung und die Festlegung der optimalen Behandlung.

Enge Zusammenarbeit aller Fachbereiche

Im EDKH hat sich ein renommiertes viszeralmedizinisches Zentrum etabliert. Durch das Zusammenwirken der hochkompetenten und leistungsfähigen Abteilungen für Innere Medizin und Chirurgie mit Schwerpunkten in der Gastroenterologie bzw. Viszeralchirurgie.

Die radiologische Vollversorgung des EDKH durch das IBID bedingt dadurch eine ständige Auseinandersetzung mit der gastrointestinalen Diagnostik mit z.T. speziellen und komplexen Fragestellungen. Hinzu kommen zahlreiche ambulante Untersuchungen auf Überweisung vieler Haus- und Fachärzte.

Wesentliche Eckpfeiler der gastrointestinalen Bildgebung sind CT und MRT.

Der Einsatz des jeweils bevorzugten Verfahrens hängt wie immer in der Radiologie von der Fragestellung ab. Bei Gleichwertigkeit der Methoden hat im IBID die MRT Vorrang, da hierbei keine Strahlenbelastung anfällt.

Dabei führen wir neben den bewährten Standarduntersuchungen bei allgemeinen Fragestellungen auch viele spezialisierte und für bestimmte Indikationen optimierte Untersuchungsprotokolle durch, die z.T. sehr zeitaufwändig sind, aber eben auch die diagnostische Qualität und Präzision erhöhen.

 

Zu den typischen Untersuchungen gehören:

  • Dünndarmdarstellung nach Sellink mittels MRT oder CT
    z.B. bei V.a. Tumoren oder Entzündungen wie M. Crohn im Dünndarm
    Patienteninfo zu MR-Sellink
  • MRCP
    bei V.a. einen pathologischen Prozeß der Bauchspeicheldrüse oder Gallenwege
  • MR-Urographie
    bei V.a. eine Pathologie der Nieren und ableitenden Harnwege
  • MRT der Leber mit leberspezifischem KM
    z.B. zur Entdeckung von Leberherden oder zur Abklärung unklarer Leberherde
  • MRT Rectum
    zum Staging eines Tumors im Enddarm
  • Virtuelle Coloskopie
    spezielle CT-Untersuchung des Dickdarms, wenn die endoskopische Coloskopie nicht oder nicht vollständig möglich ist oder nicht gewünscht wird
    Patienteninfo zu virtuelle Coloskopie
  • MRT Beckenboden / MR-Defäkation
    (zur Abklärung einer Beckenbodenschwäche, Senkungsproblematik oder Stuhlentleerungsstörung)
  • MRT der Prostata
    (spezielles multiparametrisches Untersuchungsprotokoll der Prostata zur Entdeckung eines möglichen Tumors und gegebenenfalls zur Beurteilung der Ausdehnung)
    Patienteninfo zu MRT Prostata
  • MR-Pelvimetrie
    Ausmessung der relevanten Beckendurchmesser mit der Frage eines möglichen Geburtshindernisses